AGENTIC COMMERCE – Revolution des E-Commerce Handels? 15.12.2025 | von Christian Dobler Mehr erfahren FOSTEC & CompanyNewsAGENTIC COMMERCE – Revolution des E-Commerce Handels? Der strukturelle Wandel im globalen Commerce Der globale Handel befindet sich an einem historischen Wendepunkt. Nach zwei Jahrzehnten digitaler Transformation – von klassischem E‑Commerce über Mobile Commerce bis hin zu datengetriebenen Recommendation Engines – entsteht nun ein neues Paradigma: Agentic Commerce. Dieser Ansatz verschiebt die Wertschöpfungslogik grundlegend, indem autonome KI‑Agenten die Rolle aktiver Entscheidungsträger im Kaufprozess einnehmen. Sie agieren nicht länger nur unterstützend, sondern orchestrieren End-to-End-Prozesse eigenständig. Diese strukturelle Veränderung wird von drei makroökonomischen Kräften getrieben: der breiten Akzeptanz generativer KI, der technologischen Reife autonom agierender Modelle und der zunehmenden Standardisierung von Schnittstellen, Protokollen und Zugriffsmechanismen. Abbildung 1: Wachstum des globalen E-Commerce-Marktes und des Agentic-Commerce-Potenzials bis 2030 (FOSTEC Research; commercetools, 2025) Prognosen für das Marktpotenzial unterstreichen die Tragweite dieses Wandels: Bis 2030 könnte Agentic Commerce ein globales Volumen von über 3–5 Billionen USD erreichen, was 31 Prozent des Online-Handels ausmachen wird. Abbildung 1 zeigt eindrucksvoll, dass nicht nur der globale E-Commerce-Markt weiter wächst (CAGR 6,9 %), sondern dass sich parallel ein eigenständiges Hochdynamik-Segment formt: Agentic Commerce skaliert von einem heute noch marginalen Markt auf mehr als 2,5 Billionen EUR – mit über 400 % CAGR. Diese exponentielle Kurve markiert eine strukturelle Verlagerung der Wertschöpfung hin zu KI-gesteuerten Kaufprozessen. Gleichzeitig verändert sich das Konsumentenverhalten rapide: Bis 2030 werden über 75 % aller Kaufentscheidungen KI-beeinflusst sein. Schon heute nutzen mehr als 1 Milliarde Menschen täglich generative AI-Tools wie Gemini, ChatGPT oder Perplexity – ein klarer Indikator dafür, dass KI-Agenten in den Kaufprozess hineinwachsen und diesen zunehmend dominieren. Für Unternehmen entsteht daraus eine signifikante Early-Mover-Opportunity: Wer frühzeitig agentische Schnittstellen, Datenstrukturen und Prozesse etabliert, kann sich einen überproportionalen Anteil AI-getriebener Transaktionen sichern. Unternehmen, die die in Abbildung 1 gezeigte Entwicklung strategisch antizipieren, realisieren somit nicht nur bessere Conversion-Raten und geringere Cost-to-Serve, sondern sichern sich langfristig Relevanz in einem Markt, der sich radikal in Richtung autonomer, KI-orchestrierter Kaufentscheidungen verschiebt. Wie sich die Customer Journey neu organisiert – Von SEO und Inbound zu Intent-Driven Commerce Abbildung 2: Agentic Commerce Customer Journey Agentic Commerce markiert das Ende traditioneller Customer Journeys, die auf Suchverhalten, manueller Navigation, Vergleichslogiken und bewussten Kaufentscheidungen basieren. Die in der Abbildung gezeigte neue Journey verdeutlicht den Paradigmenwechsel: Anstelle eines sequenziellen Funnels – „Traffic – Awareness – Consideration – Selection“ – übernimmt ein autonomer KI-Agent die vollständige Orchestrierung. Der Nutzer formuliert lediglich seine Intention, etwa „Kaufe regelmäßig Bio-Kaffee“ oder „Finde eine wetterfeste Arbeitsjacke unter 150 Euro“, und der Agent steuert sämtliche Schritte – von der Bedarfserkennung über die Produktrecherche bis zur Transaktion und After-Sales-Interaktion. Gleichzeitig verschiebt sich die Logik der Sichtbarkeit fundamental. Im klassischen E-Commerce entsteht Nachfrage durch SEO, SEA, Content-Marketing und Retargeting, die den Nutzer in den Funnel ziehen sollen. Die neue Journey setzt genau dort an: In einer agentischen Welt interagieren KI-Agenten nicht mit Werbebannern, organischem Ranking oder visuellen Stimuli, sondern ausschließlich mit strukturierten Produktinformationen und logischen Parametern. Abbildung 2 zeigt dies explizit: Jede Phase – von Inbound Traffic bis Loyalty – wird datengetrieben, regelbasiert und ohne menschlichen Input vom Agenten ausgeführt. Sichtbarkeit entsteht somit nicht mehr durch Traffic, Kampagnen und ästhetische Gestaltung, sondern durch Datenqualität, semantische Klarheit, produktlogische Konsistenz und die Fähigkeit, agentenoptimierte Kataloge bereitzustellen. Die Konsequenzen für Marken sind erheblich: Die Kontrolle über die frühen Kontaktpunkte geht verloren, weil der Agent als Filter und Entscheidungsträger die Rolle des Konsumenten übernimmt. Differenzierung entsteht daher weniger über Branding und Storytelling, sondern primär über Produktrelevanz, Preisattraktivität, Lieferfähigkeit und die technische Lesbarkeit der Produktdaten. Die neue Customer Journey zeigt damit nicht nur einen Prozesswandel, sondern eine strukturelle Neuordnung der Kräfteverhältnisse zwischen Konsumenten, Marken und Plattformen. Model Context Protocol (MCP) – Die Grundlage für Agentic Commerce Das Model Context Protocol (MCP) spielt eine Schlüsselrolle in der Entstehung agentischer Commerce-Ökosysteme, da es erstmals einen globalen Standard schafft, über den KI-Agenten mit Tools, Plattformen und Transaktionssystemen nicht nur kommunizieren, sondern auch zuverlässig handeln können. In traditionellen E-Commerce-Architekturen existiert kein gemeinsamer Kontextlayer, der Nutzerintentionen, Systemregeln und Transaktionslogiken konsistent miteinander verbindet. Abbildung 3: Model Context Protocol (MCP) MCP schließt genau diese Lücke: Es übersetzt die Instruktionen eines Large Language Models in ein strukturiertes, maschinenlesbares Format, das externe Systeme eindeutig interpretieren können – und ermöglicht dadurch echte End-to-End-Automatisierung. Die Abbildung 3 zeigt diesen Ablauf klar: Während die LLM-Orchestrierung die Nutzerintention in ausführbare Schritte zerlegt, transformiert MCP diese Schritte in standardisierte Protokolle und macht sie für APIs, Buchungs- und Zahlungssysteme unmittelbar umsetzbar. Erst diese Übersetzungsschicht ermöglicht, dass ein KI-Agent autonom Preise prüft, Verfügbarkeiten abfragt, Buchungen auslöst oder Bestellungen durchführt. Für den Handel bedeutet dies einen fundamentalen Shift: Produkte, Services, Preise und Lieferinformationen müssen so strukturiert, versioniert und API-fähig bereitgestellt werden, dass Agenten sie in Echtzeit verarbeiten können. Gleichzeitig wird deutlich, dass MCP zwar die technische „Grammatik“ agentischer Systeme bereitstellt, aber allein nicht ausreicht, um vollwertigen Agentic Commerce zu realisieren. Unternehmen benötigen darüber hinaus moderne MACH-Architekturen, konsistente Datenmodelle, klare interne Verantwortlichkeiten und resilienten Governance-Rahmen, damit agentische Workflows skalierbar, sicher und zuverlässig funktionieren. MCP bildet somit den zentralen Enabler – doch erst durch tiefgreifende technische und organisatorische Veränderungen wird es möglich, Agentic Commerce operativ im Handel zu verankern und wettbewerbsfähig auszuschöpfen. Was Unternehmen jetzt für Agentic Commerce benötigen Die Einführung von Agentic Commerce erfordert, dass Unternehmen ihr technisches, datenbezogenes und organisatorisches Fundament konsequent weiterentwickeln. Die in Abbildung 4 dargestellten Kategorien zeigen die vier Bereiche, in denen Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Erstens braucht es eine „agentenfähige“ Datenbasis: Nur vollständig strukturierte, standardisierte und kontextreiche Produktdaten – von GTIN über Attribute bis zu Lieferzeiten – ermöglichen es KI-Agenten, Produkte korrekt zu identifizieren, zu vergleichen und als valide Option zu berücksichtigen. Fehlende oder inkonsistente Daten führen in agentischen Umgebungen unmittelbar zu Sichtbarkeitsverlusten. Zweitens müssen Systemzugang und technische Erreichbarkeit sichergestellt werden. Dazu gehört, dass Katalog-, Preis- und Bestandsdaten über APIs und Feeds in Echtzeit abrufbar sind und dass Integrationen wie MCP den Austausch zwischen Agenten und Commerce-Systemen ermöglichen. Plattformen wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI Mode greifen dann direkt auf diese Daten zu – was eine moderne, MACH-basierte Architektur zur Voraussetzung macht. Drittens ist Vertrauen und Governance entscheidend, um agentische Prozesse sicher zu betreiben. Unternehmen benötigen klare Leitplanken für Kaufprozesse, Freigaben oder Rückgaben sowie ein zentrales Monitoring, das Aktivitäten, Kosten und potenzielle Fehlverhalten von Agenten sichtbar macht. Nur so lassen sich Risiken kontrollieren und Compliance sicherstellen. Viertens erfordert Agentic Commerce einen organisatorischen Wandel. Cross-funktionale Teams müssen gemeinsam neue Betriebsmodelle entwickeln; Pilotprojekte mit klaren KPIs ermöglichen schnelle Lernzyklen; und Prozesse sowie Verantwortlichkeiten sind so anzupassen, dass agentische Workflows skalierbar betrieben werden können. Für Unternehmen im E-Commerce entsteht damit ein neuer Wettbewerbsfaktor: Datenqualität, technische Offenheit und organisatorische Anpassungsfähigkeit entscheiden künftig darüber, ob Agentic Commerce zum Wachstumshebel wird. Konkrete Use Cases die mit Agentic Commerce möglich werden Agentic Commerce eröffnet ein breites Spektrum an Use Cases, die sich sowohl im B2C- als auch im B2B-Umfeld fundamental von bisherigen digitalen Interaktionen unterscheiden. Im B2C-Bereich steht vor allem die Customer Experience im Fokus: Agenten übernehmen Replenishment-Aufgaben („Buy for me“), agieren als persönlicher Stil- und Bedarfsberater, orchestrieren conversational Checkouts in Chat-basierten Interfaces und steuern After-Sales-Prozesse wie Retouren, Garantieabwicklungen oder Lieferstatusanfragen autonom. Im B2B-Markt hingegen rücken Umsatzsicherung und Effizienzgewinne in den Vordergrund: Agenten übernehmen MRO-Bestellungen, prüfen Rahmenverträge, legen Warenkörbe an und holen Freigaben ein; agentische Preis- und Lieferverhandlungen zwischen Unternehmen entwickeln sich zu einem ernstzunehmenden Forschungs- und Pilotfeld; und Vertriebsorganisationen nutzen KI-gestützte Playbooks, um Besuchsplanung, Sortimentslücken oder Promotion-Empfehlungen datengetrieben vorzubereiten. Diese Use Cases zeigen, dass Agentic Commerce kein einzelner Prozess ist, sondern ein neues Betriebsmodell entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Abbildung 5: ChatGPT als vollwertiger Shopping-Assistent (OpenAI, 2025) Wie weit dieser Wandel bereits fortgeschritten ist, verdeutlichen aktuelle Praxisbeispiele. Das in der Abbildung 5 gezeigte ChatGPT-Shopping-Erlebnis demonstriert erstmals einen vollständig autonom orchestrierten Kaufprozess: Von der Bedarfsermittlung („Finde ein Geschenk…“) über Produktrecherche, Bewertung und Preistransparenz bis hin zum Checkout und der Zahlungsabwicklung läuft der gesamte Commerce-Flow innerhalb eines Agenten – ohne, dass der Nutzer eine Website aufrufen muss. Ähnliche Konzepte entstehen parallel bei führenden Plattformen: Amazon Rufus: beantwortet Einkaufsfragen, vergleicht Kategorien und hilft beim Entscheiden – direkt in der Amazon-App Check24 AI Assistent Sophie: beantwortet Fragen, vergleicht Tarife und Angebote und hilft beim Entscheiden – direkt in der Check24-App Perplexity + PayPal: Kauf, Tickets & Reisen direkt im Chat bezahlen (PayPal/Venmo) Google AI Mode: Beschreibe dein Kauf-Szenario und Google schlägt passende Produkte vor. Ausgebaut mit Features wie Price Tracker und einem virtuellen Anprobier Service (“try-it-on”) für Fashion Artikel Jede dieser Lösungen demonstriert, wie sich Nutzerinteraktionen vom klassischen Browsing hin zu dialog- und intentbasierten agentischen Kaufprozessen verlagern. Was bleibt: Die Kernbotschaften des Agentic-Commerce-Wandels Agentic Commerce ist keine Zukunftsvision, sondern ein sich rasant entwickeltes Marktmodell. Unternehmen sollten daher früh die Grundlagen schaffen, damit KI-Agenten überhaupt mit ihren Systemen interagieren können – von strukturiertem, crawlbarem Content über klare Zugriffswege bis zu sauberen Tech-SEO-Standards. Ebenso wichtig ist die Auseinandersetzung mit Protokollen wie dem Model Context Protocol und die Entscheidung, welche Daten, Inhalte und Prozesse Agenten zur Verfügung stehen sollen. Der zentrale Hebel bleibt jedoch die Data-Readiness: Nur Unternehmen, die vollständige und konsistente Daten bereitstellen, bleiben in agentischen Ökosystemen sichtbar und wettbewerbsfähig. Wenn Sie besser verstehen möchten, wie agentisch Ihr Unternehmen heute bereits aufgestellt ist – und welche Potenziale, Lücken und konkreten nächsten Schritte sich daraus ergeben –, unterstützen wir Sie gerne mit einer fundierten Agentic-Commerce-Diagnose. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch. Ihr Ansprechpartner Markus Fost, MBA, ist Experte für E-Commerce, Online Geschäftsmodelle und Digitale Transformation mit einer breiten Erfahrung in den Feldern Strategie, Organisation, Corporate Finance und der operativen Restrukturierung.Mehr erfahrenMarkus FostManaging PartnerMarkus Fost, MBA, ist Experte für E-Commerce, Online Geschäftsmodelle und Digitale Transformation mit einer breiten Erfahrung in den Feldern Strategie, Organisation, Corporate Finance und der operativen Restrukturierung.markus.fost@fostec.comTelefon: +49 (0) 711 995857-10Mobil: +49 (0) 170 8057143Fax: +49 (0) 711 995857-99LinkedInXINGMehr erfahren
FOSTEC & Company zählt zu den Top mittelständischen Unternehmensberatungen 2024 27.09.2024 | von Niels Haußmann Mehr erfahren FOSTEC & CompanyNewsFOSTEC & Company zählt zu den Top mittelständischen Unternehmensberatungen 2024 Wir freuen uns, bekanntzugeben, dass FOSTEC & Company im aktuellen Ranking des SZ-Instituts zu den „Top mittelständischen Beratern 2024“ zählt. Diese Auszeichnung würdigt unsere kontinuierliche Arbeit, die bestmögliche Beratung zu bieten und dabei höchste Standards zu setzen. Unternehmensberatungen: Ein Schlüssel zum Erfolg in herausfordernden Zeiten In einer Welt, die zunehmend von wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten geprägt ist, kommt der Rolle der Unternehmensberatung eine wachsende Bedeutung zu. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, sich flexibel an neue Marktbedingungen anzupassen, Innovationen voranzutreiben und gleichzeitig effizient zu wirtschaften. Hier setzen wir als Beratung an, indem wir unsere Expertise und Erfahrung nutzen, um unsere Kunden nachhaltig zu unterstützen. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Kunden Lösungen zu entwickeln, die nicht nur kurzfristige Herausforderungen adressieren, sondern langfristigen Erfolg sichern. Unsere Expertise in der Beratung spiegelt sich in dieser Anerkennung wider. Über das Ranking Das Ranking „Beste Berater Mittelstand 2024“ wurde vom renommierten Marktforschungsinstitut INNOFACT im Auftrag des SZ-Instituts erstellt. Untersucht wurden insgesamt 130 mittelständische Unternehmensberatungen, die hinsichtlich ihrer Leistung, Expertise und Kundenzufriedenheit bewertet wurden. FOSTEC & Company hat sich dabei als eine der führenden Beratungen durchgesetzt und zählt zu den Top-Unternehmensberatungen in Deutschland. Die Ergebnisse des Rankings wurden heute in der Printausgabe 216/2024 der Süddeutschen Zeitung sowie online unter dem Titel „Gut beraten, ist halb gewonnen“ veröffentlicht. Diese Anerkennung unterstreicht die Bedeutung unseres Einsatzes für die mittelständische Wirtschaft und motiviert uns, auch weiterhin exzellente Beratungsleistungen zu erbringen. Unsere Mission: Bei FOSTEC & Company verstehen wir die spezifischen Herausforderungen, denen Unternehmen gegenüberstehen, und bieten maßgeschneiderte Lösungen, die auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt sind. Von der Strategieentwicklung über Prozessoptimierung bis hin zur digitalen Transformation – wir begleiten Unternehmen auf ihrem Weg in eine erfolgreiche Zukunft. Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und danken unseren Kunden und Partnern für das Vertrauen, das sie in uns setzen. Gemeinsam arbeiten wir daran, die Zukunft erfolgreich zu gestalten. Über FOSTEC & Company FOSTEC & Company ist eine führende Unternehmensberatung mit Fokus auf digitale Transformation, Strategieentwicklung und Prozessoptimierung. Mit unserer tiefen Expertise unterstützen wir Unternehmen dabei, sich erfolgreich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Hier finden Sie den ganzen Zeitungsartikel Ihr Ansprechpartner Markus Fost, MBA, ist Experte für E-Commerce, Online Geschäftsmodelle und Digitale Transformation mit einer breiten Erfahrung in den Feldern Strategie, Organisation, Corporate Finance und der operativen Restrukturierung.Mehr erfahrenMarkus FostManaging PartnerMarkus Fost, MBA, ist Experte für E-Commerce, Online Geschäftsmodelle und Digitale Transformation mit einer breiten Erfahrung in den Feldern Strategie, Organisation, Corporate Finance und der operativen Restrukturierung.markus.fost@fostec.comTelefon: +49 (0) 711 995857-10Mobil: +49 (0) 170 8057143Fax: +49 (0) 711 995857-99LinkedInXINGMehr erfahren
FOSTEC Ventures als Innovationschampion 2025 ausgezeichnet 27.09.2024 | von Niels Haußmann Mehr erfahren FOSTEC & CompanyNewsFOSTEC Ventures als Innovationschampion 2025 ausgezeichnet Wir freuen uns, bekanntgeben zu können, dass FOSTEC Ventures mit der renommierten Auszeichnung „Innovationschampion 2025“ geehrt wurde. Diese Auszeichnung würdigt Unternehmen, die sich durch herausragende Innovationskraft in verschiedenen Dimensionen hervorgetan haben. Im Rahmen der Bewertung wurden fünf zentrale Innovationsfelder untersucht, in denen FOSTEC Ventures hervorragende Ergebnisse erzielt hat: 1. Strategie und Innovationskultur FOSTEC Ventures hat sich durch eine klare strategische Ausrichtung und eine ausgeprägte Innovationskultur als Innovationsführer etabliert. Die Einführung fester Prozesse und Strukturen zur Förderung von Innovationsprojekten schafft ein Umfeld, in dem Kreativität und fortlaufende Weiterentwicklung gefördert werden. Diese Innovationskultur ist der entscheidende Faktor, der uns in einer schnelllebigen, sich ständig wandelnden Geschäftswelt erfolgreich am Markt positioniert. 2. Produkte und Dienstleistungen Unsere Innovationskraft manifestiert sich insbesondere in der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen sowie in der kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres bestehenden Portfolios. Durch kontinuierliche Marktanalysen und Kundenfeedback stellen wir sicher, dass unser Angebot den Bedarf der Zukunft erfüllt. Wir bieten Lösungen, die nicht nur aktuell, sondern auch wegweisend sind. Dies stärkt nicht nur unsere Marktposition, sondern schafft auch nachhaltigen Mehrwert für unsere Kunden. 3. Prozesse Effiziente Prozesse sind ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens. Der Einsatz moderner Technologien und die Automatisierung zentraler Geschäftsprozesse haben zu signifikanten Verbesserungen geführt 4. Geschäftsmodelle Die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle stellt einen wesentlichen Faktor für unseren unternehmerischen Erfolg dar. FOSTEC Ventures ist stets bestrebt, neue Ansätze zu entwickeln, um uns einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Regulierungen und die Implementierung neuer Standards der Konkurrenz stets einen Schritt voraus zu sein. 5. Organisation Eine innovative Organisation ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg von Innovationen. In den vergangenen Jahren haben wir erhebliche Anstrengungen unternommen, um unsere Unternehmensstrukturen zu modernisieren. Dank neuer Reporting-Systeme, einer flexiblen Organisationsstruktur und moderner Management-Stile sind wir in der Lage, auf Veränderungen im Markt schnell und effektiv zu reagieren und unsere Innovationsprojekte mit höchster Effizienz zu managen. Die Auszeichnung als Innovationschampion zeigt, dass FOSTEC Ventures nicht nur in der Lage ist, sich an neue Marktanforderungen anzupassen, sondern diese auch aktiv mitgestaltet. Wir sind stolz darauf, mit unserer Innovationsstrategie zukunftsweisend zu sein und freuen uns darauf, auch in Zukunft führend in der Branche zu bleiben. Hier geht es zum ganzen Artikel Über FOSTEC Ventures FOSTEC Ventures ist eine private Beteiligungsgesellschaft, die sich als Company Builder auf Start-ups und KMUs in Europa fokussiert. Wir agieren branchenübergreifend mit einer besonderen Affinität zur Digitalwirtschaft. Als „Unternehmer-Investor“ stellen wir nicht nur die Finanzierung, sondern bringen unsere langjährige Erfahrung als Unternehmer und Geschäftsführer aktiv ein. Daher ist die Investition von Kapital für uns nur der Beginn einer systematischen und partnerschaftlichen Weiterentwicklung zum langfristigen Unternehmenserfolg. Ihr Ansprechpartner Markus Fost, MBA, ist Experte für E-Commerce, Online Geschäftsmodelle und Digitale Transformation mit einer breiten Erfahrung in den Feldern Strategie, Organisation, Corporate Finance und der operativen Restrukturierung.Mehr erfahrenMarkus FostManaging PartnerMarkus Fost, MBA, ist Experte für E-Commerce, Online Geschäftsmodelle und Digitale Transformation mit einer breiten Erfahrung in den Feldern Strategie, Organisation, Corporate Finance und der operativen Restrukturierung.markus.fost@fostec.comTelefon: +49 (0) 711 995857-10Mobil: +49 (0) 170 8057143Fax: +49 (0) 711 995857-99LinkedInXINGMehr erfahren
Gamechanger bei Amazon: So überleben Mittelständler die Auslistung aus dem Vendor-Modell 22.09.2024 | von Niels Haußmann Mehr erfahren FOSTEC & CompanyNewsGamechanger bei Amazon: So überleben Mittelständler die Auslistung aus dem Vendor-Modell Amazon plant, sich künftig stärker auf größere Markenhersteller zu konzentrieren. Das Vendor-Modell, welches die klassische Kunde – Lieferantenbeziehung mit dem Direktbezug von Waren durch Amazon auszeichnet und von vielen mittelständischen Unternehmen genutzt wird, welche die logistischen Anforderungen des D2C Versands nicht erfüllen können, bzw. für die sich das Vendor-Modell profitabler darstellt, wird zu Gunsten des (für Amazon) profitableren Seller-Modells zurückgefahren. Durch den restriktiven Umgang mit dem Vendor-Modell spart Amazon erhebliche Lager- und Logistikkosten sowie aufwändige Verhandlungen mit dem Lieferanten. Renommierte Markenhersteller können die Anforderungen von Amazon besser bewältigen, da sie über die Ressourcen verfügen und auch strategisch zumeist gut aufgestellt sind, um mit einer sogenannten Hybriden Strategie (Vendor und Marketplace Programm im Parallelmodus) einer solchen Situation vorgebeugt haben. Kleinere Anbieter sind damit oft überfordert und verfügen nicht über eine solche Backup-Strategie. Welche Lieferanten sind betroffen? Diese Auslistung aus dem Vendor-Modell trifft viele mittelständische Unternehmen, die bisher als Vendoren in die Verkaufsstrategie von Amazon eingebunden waren, überraschend hart. Insbesondere die hohen Anforderungen an Logistik, Liefergenauigkeit und intransparente Verhandlungen, welche zunehmend zu Margenverlusten führten, machte es kleineren Anbietern bereits in der Vergangenheit schwer, mit den großen Konkurrenten mitzuhalten. In den USA betrifft dies bereits zahlreiche Unternehmen mit einem jährlichen Einkaufsvolumen von bis zu 10 Mio. USD. Während in Deutschland derzeit noch weniger Händler davon betroffen sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Strategie nun auch in Europa adaptiert wird. Umso wichtiger ist es für mittelständische Unternehmen, rechtzeitig eine geeignete Strategie zu entwickeln, um auf diese Entwicklung der Auslistung des Vendor-Modells vorbereitet zu sein. Was ist das Problem für Vendoren? Die Kündigung von Vendor-Verträgen bedeutet für viele Lieferanten nicht nur massive Umsatzeinbußen, sondern stellt sie auch vor erhebliche logistische Herausforderungen. Besonders problematisch sind auch Kanalkonflikte von Markenherstellern mit ihren Fachhandelspartnern, wenn diese plötzlich über den Marketplace verkaufen und damit selbst zum Händler werden. Unternehmen, die bisher als Vendor über Amazon verkauft haben, müssen nun ihre Vertriebswege und Marketingstrategien grundlegend neu ausrichten. Das Vendor-Modell hat den Vorteil, dass viele Prozesse – wie Beschaffung und Logistik und das Retourenmanagement- zentral von Amazon gesteuert werden. Nun stehen diese Lieferanten vor der Aufgabe, ihre Lieferketten und Logistik selbst zu organisieren. Ein schneller Umstieg auf das Seller-Programm oder die Fokussierung auf alternative Plattformen wird zur Notwendigkeit, um etwaige Umsatzverluste zu kompensieren. Unsere Lösung: Amazon Strategie für Vendoren, welche von der Auslistung betroffen sind Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für Lieferanten Händler, die von der Auslistung bei Amazon betroffen sind. Unsere Beratung unterstützt Sie dabei, Ihnen schnell und effizient Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Sie weiterhin profitabel auf Amazon wachsen können. Mit unserer Erfahrung in den Bereichen E-Commerce und Supply Chain Management entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen Strategien, die Ihre Existenz sichern und Ihnen neue Wege eröffnen. Fazit Der Strategiewechsel von Amazon stellt viele kleine mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Doch mit der richtigen Unterstützung und einer klaren Amazon-Strategie können Lieferanten von Amazon die Krise durch die Auslistung aus dem Vendor-Modell als Chance nutzen, um ihr Geschäftsmodell zukunftssicher zu gestalten und das richtige Business-Modell zu finden. Unser Expertenteam begleitet Sie gerne auf diesem Weg und hilft Ihnen, auch weiterhin erfolgreich im E-Commerce zu agieren. Abbildung: Amazon Business Modelle Amazons neue Strategie könnte das Aus für viele mittelständische Hersteller und Händler bedeuten: Amazon Vendor-Verträge werden gekündigt, und die Zeit drängt. Was bedeutet das für Ihr Geschäft? In unserem Dossier erfahren Sie, welche Schritte jetzt entscheidend sind, um den Umsatzeinbruch zu verhindern – und wie Sie gestärkt aus dieser Krise hervorgehen können. Download Dossier zur Amazon Strategie Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema: Amazon Strategy Consulting Services Amazon Assortment Performance Management Was denken Sie? Ist dies erst der Anfang einer umfassenden Veränderung im Amazon Vendor Modell? Ihr Ansprechpartner Markus Fost, MBA, ist Experte für E-Commerce, Online Geschäftsmodelle und Digitale Transformation mit einer breiten Erfahrung in den Feldern Strategie, Organisation, Corporate Finance und der operativen Restrukturierung.Mehr erfahrenMarkus FostManaging PartnerMarkus Fost, MBA, ist Experte für E-Commerce, Online Geschäftsmodelle und Digitale Transformation mit einer breiten Erfahrung in den Feldern Strategie, Organisation, Corporate Finance und der operativen Restrukturierung.markus.fost@fostec.comTelefon: +49 (0) 711 995857-10Mobil: +49 (0) 170 8057143Fax: +49 (0) 711 995857-99LinkedInXINGMehr erfahren