Operating Modelle werden selten bewusst nachteilig gestaltet, sie werden für eine Unternehmensrealität optimiert, die zum Zeitpunkt ihrer Entstehung richtig war. Was sich verändert hat, sind die Anforderungen: Kanalübergreifende Steuerung, datenbasierte Entscheidungsprozesse und die operative Integration von KI verlangen eine andere Organisationslogik, andere Verantwortlichkeiten und andere Steuerungsinstrumente. Unternehmen, die diesen Anpassungsbedarf erkennen, stehen vor einer strukturellen Frage: nicht, ob das Target Operating Model (TOM) weiterentwickelt werden muss, sondern wie das gelingt, ohne den laufenden Betrieb zu destabilisieren.

Kontext und Relevanz

Die Anforderungen an Commerce-Organisationen haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Kanalübergreifende Steuerung, datenbasierte Entscheidungsprozesse und die Integration von KI in operative Abläufe sind keine optionalen Erweiterungen mehr, sondern Voraussetzungen für effizientes und damit wettbewerbsfähiges Handeln. Unternehmen, die ihr Operating Modell nicht entsprechend weiterentwickeln, nehmen strukturelle Nachteile in Kauf, die sich mit der Zeit verstärken.

Besonders sichtbar wird diese Lücke in drei Bereichen:

  1. Entscheidungen werden langsamer getroffen als der Markt es erlaubt, weil Verantwortlichkeiten und Steuerungslogiken nicht auf datenbasiertes Arbeiten ausgelegt sind.
  2. Automatisierungspotenziale bleiben ungenutzt, weil Prozesse nicht auf KI-Integration vorbereitet sind.
  3. Und die Skalierbarkeit digitaler Geschäftsmodelle stößt an organisatorische Grenzen, die nicht durch Technologie allein gelöst werden können.

Unser Ansatz

Der Ansatz von FOSTEC & Company strukturiert das Themenfeld entlang drei aufeinander aufbauender Module, die unterschiedliche Entscheidungssituationen adressieren und einzeln wie im Verbund einsetzbar sind (s. Abbildung 1: Drei Perspektiven auf das digitale Betriebsmodell – Diagnose, Zielbild und Umsetzungsstrategie). Das Digital Maturity & Disruption Assessment schafft die diagnostische Grundlage: eine präzise Standortbestimmung, die aufzeigt, wo das Betriebsmodell heute steht und wo die größten strukturellen Lücken liegen. Auf dieser Basis entwickelt das Target Operating Model Design ein Commerce- und KI-natives Zielbild, kein generisches Rahmenwerk, sondern ein auf die spezifischen Anforderungen der Organisation zugeschnittenes Betriebsmodell mit klarer Organisationslogik, Steuerungsstruktur und Business-Case-Verankerung. Die Digital Transformation Strategy übersetzt dieses Zielbild in eine priorisierte, ressourcenlogisch hinterlegte Roadmap mit Meilensteinstruktur, als Steuerungsinstrument für die Transformation im laufenden Betrieb.

Abbildung 1: Drei Perspektiven auf das digitale Betriebsmodell – Diagnose, Zielbild und Umsetzungsstrategie

Das Besondere am FOSTEC-Ansatz liegt in zwei Merkmalen.

Erstens ist das Zielbild konsequent Commerce- und AI-nativ konzipiert: Es geht nicht darum, ein generisches Target Operating Model mit digitalen Schichten zu versehen, sondern von Anfang an ein Betriebsmodell zu entwickeln, das auf die spezifischen Anforderungen datengetriebener Commerce-Organisationen ausgelegt ist.

Zweitens bleibt der Ansatz konsequent umsetzungsorientiert: Jedes Zielbild wird mit einem belastbaren Business Case unterlegt, jede Roadmap mit einer Ressourcenlogik und Meilensteinstruktur, die im laufenden Betrieb steuerbar ist.

Ergebnisse und Wirkung

Je nach Einstiegspunkt erhalten Mandanten eine faktenbasierte Standortbestimmung ihres Betriebsmodells, ein operativ konkretisiertes Zielbild mit Business-Case-Verankerung oder eine priorisierte Transformations-Roadmap mit Ressourcenlogik und Meilensteinstruktur – und im Vollumfang alle drei als durchgängige Grundlage für die Weiterentwicklung der Organisation. Das schafft Orientierung in einer Entscheidungssituation, die häufig durch konkurrierende Prioritäten und unklare Abhängigkeiten geprägt ist, reduziert Transformationsrisiken durch strukturierte Priorisierung und ermöglicht es Führungsteams, Betriebsmodellentscheidungen gegenüber Investoren und Aufsichtsgremien transparent zu begründen. Für PE-Investoren schafft ein belastbares Target Operating Model darüber hinaus eine quantifizierbare Grundlage für Value-Creation-Planung im Rahmen von Commercial Due Diligence und Post-Merger-Integration.

Einordnung im Leistungsportfolio

Das Leistungsportfolio an Digital & Operational Performance beinhaltet Leistungen von unterschiedlichem Umfang und Fokus. FOSTEC & Company bietet die Analyse folgender Geschäftsaspekte an:

Lassen Sie uns in einem Erstgespräch bewerten, welche strukturellen Handlungsfelder für Ihr Betriebsmodell bestehen – datenbasiert, pragmatisch und mit klarer Handlungsempfehlung.

Ihr Ansprechpartner

Markus Fost, MBA, ist Experte für E-Commerce, Online Geschäftsmodelle und Digitale Transformation mit einer breiten Erfahrung in den Feldern Strategie, Organisation, Corporate Finance und der operativen Restrukturierung.

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Markus Fost

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Markus Fost, MBA, ist Experte für E-Commerce, Online Geschäftsmodelle und Digitale Transformation mit einer breiten Erfahrung in den Feldern Strategie, Organisation, Corporate Finance und der operativen Restrukturierung.

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