Die Performance ganzheitlich und systematisch verbessern

 

Die Unternehmensführung ist, abgesehen von den Verpflichtungen gegenüber den Kreditgebern, bestrebt den Return on Equity zu maximieren. Hierfür gilt es die Komponenten Profitabilität, Operational Efficiency und Financial Leverage zu maximieren. Die Profitabilität kann durch eine Erhöhung der Umsätze und eine Reduktion der Kosten maximiert werden. Die operative Effizienz wird durch die Reduktion der eingesetzten Assets maximiert und letztlich sollte jedes Unternehmen den Anteil des Eigenkapitals so gering wie nötig halten.

Abbildung 1: Erhöhung des Return on Equity

Um diese Parameter zielgerichtet anzupassen, sind neben den klassischen Performance Improvement Stellgrößen wie Kostenreduktion zum Beispiel durch operative Restrukturierung, die Erweiterung von Absatzmärkten und die Produktportfoliooptimierung vor allem die Stellhebel Digitalisierung und E-Commerce hervorzuheben. Durch Digitalisierung werden dazu manuelle Prozesse konsequent vereinfacht, standardisiert und automatisiert und somit schließlich Ressourcen freigesetzt. Diese können dann zum Ausbau des E-Commerce Angebots und der damit verbundenen Infrastruktur sowie der entsprechenden Prozesse genutzt werden (vgl. Abb. 2). Neben einer Steigerung des Profits können damit die Mitarbeiter näher an den Kunden gebracht werden, was beispielsweise eine stärkere Identifikation mit dem Produkt und die bessere Nutzung der Innovationskraft der Mitarbeiter mit sich bringt.

Abbildung 2: Profitsteigerung durch Digitalisierung

 

Digitalisierung zur Kostenreduktion und Effizienzsteigerung

Im Rahmen der Digitalisierung geht es zum Einen darum eine effiziente Infrastruktur und die entsprechenden Systeme anzupassen oder zu implementieren. Die bedeutendsten Systeme sind dabei ERP, SCM, HCM, WMS. Zum Anderen gilt es neben den IT-Systemen alle angrenzenden und nicht durch Software abzubildenden Prozess systematisch zu optimieren. Dies ist durch konsequente Anwendung von Lean- und agilen Methoden möglich.

Neben einem umsetzungsstarken und erfahrenen Team sind bei Digitalisierungsinitiativen die folgenden Erfolgsfaktoren besonders kritisch:

Alle Stakeholder einbinden: Zuerst ist es entscheidend alle Stakeholder aller hierarchischen Ebenen in den Prozess einzubinden und auf deren Erfahrungen aufzubauen. Führungskräfte müssen konsequent eingebunden und die Hintergründe der Transformation der Belegschaft und weiteren Stakeholdern klar kommuniziert werden, um Widerstande zu vermeiden und zu adressieren.

Organisationsdesign konsequent an Strategie ausrichten: Dazu werden aus einer Strategie Kernfähigkeiten abgeleitet. Diese werden dann zuerst in Prozesse und anschließend in eine Zielorganisation überführt. Anschließend werden die entsprechenden Anreizsysteme entwickelt und zuletzt Personalfragen geklärt.

Konsequente Planung der Datenmigration: Die Bereinigung, Zuordnung, Kategorisierung und Klassifizierung von Daten steht dabei im Fokus. Dies ist eines der entscheidenden Erfolgskriterien und die dafür notwendigen Ressourcen werden immer wieder signifikant unterschätzt.

Klare Abstimmung mit Systemintegrator: Die notwendige Expertise zur Integration von Systemen, wie beispielsweise eines ERP Systems, wird oftmals ausgelagert. Dabei müssen die Verantwortlichkeiten geklärt und gemeinsame Ziele klar definiert werden.

 

E-Commerce Ausbau zur Umsatzsteigerung

Entsprechend dieser, sich weltweit in allen Märkten abzeichnenden Kanalverschiebung von offline hin zu online auf der Absatzseite, sollten Unternehmen ihre Online-Aktivitäten auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereiten. Vor allem auch weil dieser „BIG SHIFT“ neben der Verschiebung von Offline- zu Online-Kanälen einen weiteren Aspekt hat: Nämlich die mit der Kanalverschiebung einhergehende Verschiebung von Marktanteilen. Dabei wechseln nicht nur Marktanteile von Wettbewerber A zu Wettbewerber B, sondern vor allem Marktanteile von “Brick and Mortar Platzhirschen” zu “neuen, agilen online Spielern”.

Um sich dieser Marktentwicklung zu stellen und möglichst von ihr zu profitieren, empfiehlt sich die Entwicklung einer systematischen E-Commerce Distributionsstrategie, die alle relevanten E-Commerce Kanäle umfasst.

 

Abbildung 2: Klassifizierung bestehender Vertriebskanäle, die E-Commerce beeinfluss

Wie in Abbildung 2 zu sehen, bilden E-Commerce Kanäle neben den klassischen Vertriebskanälen eine neue Verbindung zwischen Herstellern/ Anbietern und Endkunden im B2B und B2C. Was die Anbindung beim Hersteller/ Anbieter betrifft lassen sich E-Commerce Kanäle, so wie klassische Kanäle, sowohl über eine nicht automatisierte Auftragsabwicklung (NAOP), als auch über eine automatisierte Auftragsabwicklung (AOP) anbinden. Der wesentliche Unterschied besteht in der Schnittstelle zum Endkunden, die bei E-Commerce Kanälen – logischerweise – ausschließlich online besteht. Grundsätzlich sind für eine umfassende E-Commerce Distributionsstrategie alle drei Säulen relevant. Da wie beschrieben jede Säule unterschiedliche Herausforderungen und Potentiale aufweist wird im Rahmen einer ganzheitlichen E-Commerce Distributionsstrategie pro Säule eine dedizierte Strategie benötigt.

 

Einsatz eines effizienten Performance Improvement Teams

Typischerweise erfolgt der Einsatz sogenannter Performance Improvement Teams (PIT) im Rahmen von zum Beispiel Turnaround-Projekten, bei denen innerhalb kürzester Zeit substanzielle Kosteneinsparungen realisiert werden, um das Finanzergebnis zu stabilisieren. Vor diesem Hintergrund setzten sich unsere Performance Improvement Teams mit individuellen Experten mit langjähriger operativer Erfahrung und umfassendem Restrukturierungs-Knowhow zusammen. Dabei greifen wir auf einen Stamm eigener Spezialisten aus der Beratung zurück und arbeiten eng mit einem großen Netzwerk externer Experten zusammen. Ein derartiges Team stellt die konsequente Verbesserung der Performance sicher und dient gleichzeitig als Vorbild für eine zielgerichtete und effiziente Arbeitsweise im Unternehmen.

Auf Basis einer Vielzahl durchgeführter Projekte in den verschiedensten Branchen haben sich fünf zentrale Erfolgsfaktoren herauskristallisiert.

Erfahrenes Projektteam: FOSTEC & Company verfügt über Spezialisten-Teams mit umfassender Erfahrung in den Bereichen Kostensenkungsprogramme und E-Commerce, denn nur so lassen sich in dem typischerweise nur sehr kurzen Handlungszeitraum die notwendigen Einsparungseffekte realisieren.

Umgehende Umsetzung: Kurze, aber systematische Analysephase mit Fokus auf Formulierung umsetzungsreifer, zielorientierter Maßnahmen.

Intensives Projektcontrolling: Ständige Kontrolle von Projektverlauf und -ergebnissen gegenüber dem  Business Case aus geplanten Kosteneinsparpotentialen.

Ganzheitliches Konzept: Strategischer Überbau sichert Konsistenz aller operativen und kurzfristigen Hebel mit langfristigen Zielen

Zusammenarbeit zwischen Kunden & Beratern: Konstante, konstruktive und gute Zusammenarbeit zwischen internen und externen Teams, d.h. Einbindung der Organisation und gemeinsame Erarbeitung von Lösungen

 

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass neben den klassischen Restrukturierungsmaßnahmen zur Kostenreduktion und Effizienzsteigerung vor allem die Digitalisierung von Prozessen im Vordergrund stehen muss. Dies setzt notwendige Ressourcen frei um weitere Marktpotentiale, vor allem im Online-Bereich, zu erschließen – Voraussetzung dafür ist ein hoch effizientes Team, das diese Anpassung schließlich sicherstellen kann.

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Markus Fost, MBA, ist Experte für E-Commerce, Online Geschäftsmodelle und Digitale Transformation mit einer breiten Erfahrung in den Feldern Strategie, Organisation, Corporate Finance und der operativen Restrukturierung.

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