AI-Investitionen verfehlen ihren erwarteten Wertbeitrag in vielen Unternehmen nicht wegen technologischer Unzulänglichkeiten, sondern aufgrund fehlender organisatorischer Voraussetzungen. Isolierte Pilotprojekte, uneinheitliche Toollandschaften und mangelnde Datenkompetenz verhindern, dass AI-Initiativen über den Status von Einzelprojekten hinauswachsen und systematisch skaliert werden können. Ein AI Center of Excellence (CoE) schafft die strukturelle Antwort auf diese Herausforderung, indem es AI-Kompetenz, Technologie und Methodik in einer zentralen Einheit bündelt.

Kontext und Relevanz

Unternehmen, die KI-Initiativen dezentral und projektbezogen aufsetzen, erzielen selten die Wirkung, die technologisch möglich wäre. Know-how bleibt in Einzelprojekten gebunden, Methoden und Toollandschaften werden je nach Fachbereich unterschiedlich entwickelt, und skalierbare Ergebnisse bleiben aus. Ein AI CeO löst dieses strukturelle Problem, indem es Kompetenz, Methodik und Steuerungsverantwortung organisatorisch bündelt. Einheitliche Standards reduzieren Reibungsverluste zwischen Fachbereichen, eine zentrale Anlaufstelle beschleunigt Entscheidungsprozesse, und systematischer Wissenstransfer stellt sicher, dass Lerneffekte aus einzelnen Projekten dem gesamten Unternehmen zugutekommen. Der Aufbau gelingt jedoch nur mit klaren Governance-Strukturen und einer sorgfältigen Verzahnung mit den operativen Fachbereichen, da die Einheit ansonsten als isoliertes Technologieprojekt wahrgenommen wird und ihre unternehmensweite Wirkung verfehlt.

Unser Ansatz

FOSTEC & Company begleitet den strukturierten Aufbau eines AI Center of Excellence entlang fünf aufeinander aufbauender Phasen (Abbildung 1: AI Center of Excellence Dimensionen), von der organisatorischen Verankerung über Ressourcenplanung und Toolchain Architecture bis hin zu Wissenstransfer und Erfolgsmessung.

1. CoE Design: Definition der organisatorischen Positionierung des CoE mit Einordnung in die Unternehmensstruktur, Berichtslinien und Entscheidungskompetenzen. Das CoE Design definiert Aufgabenprofil, Abgrenzung zu Fachbereichen und Governance-Schnittstellen und legt das Betriebsmodell fest, welches eine zentrale Steuerung mit dezentraler Wirkung in die Fachbereiche aufzeigt. Mandanten erhalten damit einen tragfähigen Blue Print für den Aufbau der zentralen AI-Kompetenzeinheit.

2. Resource Planning: Ermittlung des Ressourcenbedarfs nach Kompetenzprofilen sowie Erstellung eines Resource Plans mit Phasenplanung für Aufbau, Konsolidierung und Skalierung. Die Besetzungsstrategie wird auf Basis der spezifischen Ausgangslage des Mandanten festgelegt, ob durch internen Kompetenzaufbau, gezielte Neueinstellungen oder eine Kombination beider Ansätze. Mandanten gewinnen damit Klarheit über den tatsächlichen Ressourcenbedarf und eine realistische Aufbauplanung.

3. Technical Setup: Bestandsaufnahme bestehender AI-Tools und Plattformen sowie Bewertung ihrer Integrationsfähigkeit in eine zentrale Toolchain. Die entwickelte Toolchain Architecture setzt einheitliche Standards für Modellentwicklung, Deployment und Monitoring und legt Entscheidungskriterien für Tool-Auswahl sowie Schnittstellen zu bestehenden IT-Systemen fest. Dadurch entsteht eine skalierbare technologische Grundlage, die Insellösungen systematisch ablöst.

4. Knowledge Transfer: Strukturierung des unternehmensweiten Wissenstransfers mit Formaten, Rhythmen und Verantwortlichkeiten für AI-Lernangebote. Das Knowledge Transfer Framework definiert Lernpfade je Zielgruppe, für Führungskräfte, Fachbereiche und technische Teams, und schafft eine interne Wissensinfrastruktur zur Dokumentation von Best Practices, Use Cases und Lessons Learned. Mandanten gewinnen damit die Voraussetzung, AI-Kompetenz unternehmensweit aufzubauen statt in einzelnen Teams zu konzentrieren.

5. KPI Overview: Definition von Leistungskennzahlen für AI-Adoption, Projektlaufzeiten, Wertbeitrag und Kompetenzaufbau sowie Entwicklung eines KPI Dashboards zur kontinuierlichen Steuerung und Erfolgsmessung des CoE. Regelmäßige Review-Zyklen stellen sicher, dass Ziele und Ressourceneinsatz auf Basis der Kennzahlenentwicklung angepasst werden. Mandanten erhalten damit ein belastbares Steuerungsinstrument, das den Wertbeitrag des CoE transparent und nachvollziehbar macht.

Abbildung 1: AI Center of Excellence Dimensionen

Ergebnisse und Wirkung

Am Projektende steht ein operativ einsatzfähiges AI Center of Excellence, das AI-Standards verantwortet, den Tool- und Plattformeinsatz koordiniert und den unternehmensweiten Wissensaufbau systematisch vorantreibt. Die organisatorische Verankerung ist klar definiert, die Toolchain Architecture skalierbar ausgelegt und der Wissenstransfer in einen strukturierten Prozess überführt. Ergänzt wird dies durch einen belastbaren Resource Plan und ein KPI Dashboard, das die Steuerung und Erfolgsmessung der Einheit dauerhaft sicherstellt.

Für PE-Investoren schafft eine zentrale AI-Kompetenzeinheit einen strukturellen Mehrwert. Sie erhöht die Skalierbarkeit von AI-Initiativen, reduziert die Abhängigkeit von Einzelpersonen und macht den AI-Reifegrad eines Portfoliounternehmens im Rahmen von Commercial Due Diligence transparent und bewertbar.

Das CoE unterscheidet sich damit strukturell vom dezentralen AI Operating Model für Commerce Teams, welches AI-Kompetenz direkt in den Fachbereichen verankert. Beide Ansätze schließen sich jedoch nicht aus, denn ein gut aufgebautes CoE kann die Grundlage für dezentrale Anwendungsmodelle schaffen und diese mit Methodik, Tools und Wissen versorgen.

Einordnung im Leistungsportfolio

Das Leistungsportfolio an Artificial Intelligence Services beinhaltet Leistungen von unterschiedlichem Umfang und Fokus. FOSTEC & Company bietet die Analyse folgender Geschäftsaspekte an:

Lassen Sie uns in einem Erstgespräch bewerten, welche organisatorischen Voraussetzungen für den Aufbau eines AI Center of Excellence in Ihrem Unternehmen bestehen und wie eine belastbare Konzeption aussehen kann – datenbasiert, pragmatisch und mit klarer Handlungsempfehlung.

Ihr Ansprechpartner

Markus Fost, MBA, ist Experte für E-Commerce, Online Geschäftsmodelle und Digitale Transformation mit einer breiten Erfahrung in den Feldern Strategie, Organisation, Corporate Finance und der operativen Restrukturierung.

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Markus Fost

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Markus Fost, MBA, ist Experte für E-Commerce, Online Geschäftsmodelle und Digitale Transformation mit einer breiten Erfahrung in den Feldern Strategie, Organisation, Corporate Finance und der operativen Restrukturierung.

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